Posts Tagged ‘Obama’

Feinster Soul, nackte Haut, JFK & Gruppendenken

Erykah Badu ist wieder da, und zwar mit ihrer neuen Single “Window Seat”. Das alleine würde schon genügen um einen Artikel darüber zu schreiben. Denn Badu ist eine der ganz Großen im “New Soul”-Geschäft. Ihr Album “Mama’s Gun” aus dem Jahr 2000 verliert auch nach 10 Jahren Airplay nichts von seiner hypnotischen Wirkung. Die neue Single wird allerdings vom Video bzw. den Reaktionen darauf überschattet.

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06

04 2010

Gesundheitsreform in den USA: Obamas Chance?

Nun ist er da: der erste mehr oder weniger große “Erfolg” des Barack Obama. Mit knapper Mehrheit hat der Demokrat die Gesundheitsreform in sehr abgeschwächter Form durchgebracht. Was heißt das jetzt? Wird die USA sozialistisch? Nein. Werden die Amerikaner und Amerikanerinnen in ihrer Freiheit zu entscheiden, ob sie sich versichern lassen oder nicht eingeschränkt? Nein. Wird die USA ob der immensen Kosten (ca. 900 Milliarden US-Dollar) bankrott gehen? Nein. Haben die Demokrat_innen ihr Wahlversprechen eingelöst und gesiegt? Jein.

Barack Obama hat gelitten. Der Lack ist ab und der “Wind of Change” ist wohl eher mehr ein laues Lüfterl geworden. Read the rest of this entry →

22

03 2010

Es hat sich ausbarackt.

Mit Enttäuschung und einigen “Ich hab’s gewusst!” waren die Reaktionen auf die Rede von Barack Obama, anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis, versehen. Der Satz “Krieg ist manchmal notwendig” hat vielen Obama-Anhänger_Innen vor den Kopf gestoßen. Der Pazifist, der “Linke” der den Change brachte, entpuppte sich als waschechter Präsident der Vereinigten Staaten. Er hat das Land im Krieg übernommen und wird es als Land im Krieg regieren. Das müssten eigentlich selbst die wissen die daran glauben das Obama keinen Krieg will.

Wenn Barack Obama vernünftig regieren will kann er nicht mit dem Finger schnippen und alle Truppen abziehen. George Bush (und seine Vorgänger) sind aus Ölgier in ein Land einmarschiert, haben es ordentlich aufgemischt und konnten es bis dato nicht stabilisieren. Auch die jetzige Situation in den “amerikanischen Kriegsgebieten” ist alles andere als stabil. Wenn die amerikanischen Truppen abrücken würden, wer weiß, wie es dann um die Stabilität in den jeweiligen Ländern stehen würde – Obama weiß das.

All jene die Obama Kriegslust unterstellen haben es entweder verabsäumt die Umstände genauer zu betrachten, oder sie haben nur darauf gewartet mit dem Finger auf die große internationale Hoffnung links der Mitte zu zeigen. Obama ist kein Revolutionär er ist Reformist, er hat keine unbeschränkte Geldsumme und er kann auch nicht alles alleine entscheiden. Er ist und bleibt der Präsident der Vereinigten Staaten und kein Messias. Selbst der Präsident der USA ist an Regeln und Rahmenbedingungen gebunden, die ihm einen Strich durch die Rechnung machen können. Nur weil er sich (im Gegenzug zu George Bush) die Blöße gibt sich als Mensch mit Fehlern und Schwächen zu präsentieren (was manche auch als Ehrlichkeit definieren würden), heißt das nicht, dass er ein schwacher Präsident ist der nur Fehler macht.

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11

12 2009


”Am ”Willst